Auf den Spuren der Mystik in Köln

 

Wir laden ein zur

MITGLIEDERVERSAMMLUNG

am Montag, den 19. November 2007, 18 Uhr, Residenz am Dom,
An den Dominikanern 6-8, Raum „Thomas von Aquin“

anschließend:

Kölner Kulturmontag
AUF DEN SPUREN DER MYSTIK IN KÖLN
Montag, den 19. November 2007, 19 Uhr,
Treffpunkt: Stele vor der Residenz am Dom,
An den Dominikanern 6-8

StadtRäume: Eine „unbekannte“ Stele in Köln markiert und verdichtet einen Ort der Erinnerung, Reflexion und Vision In Köln ist ein interessantes, Orte und Zeiten überspannendes Projekt zu einem nun für alle sichtbaren Ende gebracht worden.

Bei einer Tagung der evangelischen Melanchthon- Akademie zum Thema „Die Vernunft der Mystik“ machte der Kölner Architekt Prof. Peter Busmann mit seiner Führung „Auf den Spuren der Mystik in Köln“ auf das Dominikanerkloster „Heilig Kreuz“ aufmerksam, welches für die Geschichte der Stadt eine große Rolle spielte. Hier lehrten Albertus Magnus, Thomas von Aquin und Meister Eckart.

Diesen Ort der reichen geistigen und spirituellen Tradition bewusst zu machen und lebendig zu halten, war die Idee einer Arbeitsgruppe, die sich ein Jahr mit diesem Thema beschäftigte. Heute steht eine von Prof. Peter Busmann entworfene Stele auf dem Gehweg bei der Adresse „An den Dominikanern 6-8“ und verweist auf die geistige und räumliche Komplexität dieses Ortes.

In Kooperation mit dem Kulturforum Köln wird der Verein philosophiekunst e.V. Köln (www.philosophiekunst.com) diesen Ort, die Ergebnisse der Arbeitsgruppe und die Geschichte in ihrem Wandel mit einer besonderen Veranstaltung würdigen. Philosophie, Bilder und Raum werden in ungewöhnlicher Weise miteinander verknüpft.

Wir laden Sie ein, sich von diesem vielschichtigen Ort berühren zu lassen, und „Erinnerung, Reflexion und Vision“ als Momente der Wertsetzung und Sinngebung zu erfahren.

Moderation: Eva Degenhardt

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und einen anregenden Abend.
Elfi Scho-Antwerpes, Vorsitzende des Kulturforum Köln e.V.

Edgar Franzmann, stv. Vorsitzender des Kulturforums Köln e.V.

Hohe Ziele, tiefe Straßen

 

Zusammenfassung der Ergebnisse der Podiumsdiskussion
„Welche Zukunft hat Kölns Opernquartier?“ 
am 17. September 2007 im Foyer der Oper Köln mit Dr. Hans-Georg Bögner, Dipl-Ing. Kaspar Kraemer, Prof. Georg Quander, Peter F. Raddatz, Bernd Streitberger. Moderation: Markus Schwering

Die Podiumsdiskussion ergab in allen wesentlichen Punkten einvernehmliche Positionen. Diese lassen sich wie folgt zusammenfassen:

1.) Grundlage aller weiterer Überlegungen ist der Beschluss, das Opernhaus denkmalgerecht zu sanieren, das Theater abzureißen, für das Theater am Standort Offenbachplatz einen Neubau zu errichten und das gesamte Areal städtebaulich zu beleben. Dieser Beschluss wird nicht mehr in Frage gestellt.

2.) Die Tieferlegung der Nord-Süd-Fahrt wäre für die Platzgestaltung wünschenswert, die Realisierbarkeit dieser Maßnahme ist aber nicht gesichert, so dass die weiteren Planungen unabhängig davon vorangetrieben werden sollen. Diese Planungen sollten die Option „Tieferlegung der Nord-Süd-Fahrt“ aber nicht verbauen.

3.) Die Sanierung des Operhauses wird voraussichtlich 3 Jahre in Anspruch nehmen. Die Frage eines Ersatzstandortes wird derzeit geprüft. Wegen der Größe der benötigten Fläche und der notwendigen Infrastruktur kommen dafür im Stadtgebiet nur wenige Standorte in Frage, sicher ist allerdings, dass eine Nutzung des „blauen Zeltes“ am Breslauer Platz auszuschließen ist. Der Rat hat beschlossen, das Zelt nach Beendigung der Bauarbeiten am Breslauer Platz abzubauen.

4.) Derzeit wird für die weiteren Planungen und die nachfolgende Ausschreibung der Raumbedarf einschließlich aller notwendigen Funktionsräume am Offenbachplatz festgelegt. Aktuell ist auf dieser Grundlage von Kosten in Höhe von ca. 230 Mio. € auszugehen. Nach einer endgültigen Konkretisierung soll in Abstimmung mit dem Kämmerer ein Kostendeckel festgelegt werden.

5.) Die Neugestaltung des Opern-Quartiers ist eine große städtebauliche Chance. Es geht darum, im Herzen der Stadt Aufenthaltsqualität und Urbanität zu schaffen, die dem Anspruch einer großen Metropole gerecht werden. Dies setzt auch voraus, dass sich Opernhaus und Theater nicht nach außen abschotten. Bei der Sanierung der Oper müssen hierbei Kompromisse mit dem Denkmalschutz gefunden werden, die eine stärkere Öffnung nach außen erlauben.

6.) Bei der räumlichen Neugestaltung kommt es neben der städtebaulichen Belebung des Offenbachplatzes vor allem auf eine Aufwertung und Wiederbelebung der Krebsgasse und eine verbesserte Anbindung an die Schildergasse und die Breite Straße an.

7.) Die Neugestaltung des Opernquartiers steht in engem Zusammenhang mit dem Masterplan für die Stadt Köln, der auf Initiative der Industrie- und Handelskammer jetzt in Angriff genommen werden soll. Daraus darf sich wegen der unterschiedlichen zeitlichen Horizonte aber keine Verzögerung ergeben. Um den inhaltlichen Zusammenhang dennoch zu berücksichtigen, soll der Städteplaner Speer deshalb in die Planungen zur Neugestaltung des Opernquartiers einbezogen werden.

8.) Insbesondere die Sanierung des Opernhauses duldet keinen weiteren Aufschub. Der bauliche und technische Zustand des Hauses, der jahrzehntelang vernachlässigt worden ist, ist derartig schlecht, dass schon jetzt ständig improvisiert werden muss. Ein Beginn der Sanierung im Jahr 2009 ist unumgänglich notwendig.

9.) Hinsichtlich des Raumbedarfs gibt es noch offene Fragen wegen der Zukunft des Tanzes an den Kölner Bühnen. Hierbei müssen vor allem die Überlegungen zu Kooperationen an der Rheinschiene möglichst bald abgeschlossen werden, um zu endgültigen Ergebnissen kommen zu können.

10.) Insgesamt kann aber festgehalten werden, dass nach den erforderlichen Grundsatzbeschlüssen jetzt alle Planungsarbeiten mit der notwendigen Sorgfalt, aber doch so zügig erfolgen, dass mit weiteren Zeitverzögerungen nicht gerechnet werden muss.

 

(Text: Ingrid Baedeker)

Kulturmontag zum Kölner Opernquartier

 

Welche Zukunft hat die Kölner Oper? Wie kann/muss der Riphahn-Bau saniert werden? Wie wird das umliegende Opernquartier gestaltet? Wie teuer darf/muss das Projekt werden? Wann fallen die nötigen Entscheidungen?

Um diese Fragen geht es an unserem nächsten

Kulturmontag

am Montag, den 17. September, 20 Uhr,
im Foyer des Kölner Opernhauses am Offenbachplatz
Es diskutieren:

Hans-Georg Bögner, MdR, Vorsitzender des Unterausschusses Opernquartier, Dipl-Ing. Kaspar Kraemer, Präsident des Bundes Deutscher Architekten (BDA), Prof. Georg Quander, Dezernent für Kunst und Kultur der Stadt Köln, Peter F. Raddatz, Geschäftsführer der Bühnen der Stadt Köln, Bernd Streitberger, Dezernent für Stadtentwicklung, Planen und Bauen der Stadt Köln;

Moderation:

Markus Schwering, Kölner Stadt-Anzeiger.

Der Eintritt ist frei.

Bitte die Plätze fünf Minuten vor 20 Uhr einnehmen, da der Abend von WDR 3 im Rahmen seines “Kulturpolitischen Forums” aufgezeichnet wird.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch und einen anregenden Abend.

Elfi Scho-Antwerpes, Vorsitzende des Kulturforum Köln e.V.

Edgar Franzmann, stv. Vorsitzender des Kulturforums Köln e.V.

Bögner erneut im Bundesvorstand des Kulturforums der Sozialdemokraten

Auf der Mitgliederversammlung des Kulturforums der Sozialdemokratie am Freitag, den 29.Juni 2007 im Willy-Brandt-Haus in Berlin, ist der kultur- und medienpolitische Sprecher der Kölner SPD-Ratsfraktion, Hans-Georg Bögner erneut in den Vorstand dieses höchsten Kulturgremiums der SPD gewählt worden.

 

Sozialdemokratische Kulturpolitik ist zuvorderst Förderung der Künste und befasst sich mit der sozialen Absicherung freier künstlerischer Existenz. Deutlich grenzt sie sich vom Begriff der Leitkultur ab und betont, dass sie für kulturelle Vielfalt und Teilhabe vieler Menschen an Kunst und Kultur steht. Angefangen von den Arbeiterbildungs- und kulturvereinen bis hin zum bundeskulturpolitischen Aufbruch unter Schröder kann sich die ältesten deutsche Partei dabei auf eine lange Tradition berufen.

Auf der Mitgliederversammlung des Kulturforums der Sozialdemokratie am Freitag, den 29.Juni 2007 im Willy-Brandt-Haus in Berlin, ist der kultur- und medienpolitische Sprecher der Kölner SPD-Ratsfraktion, Hans-Georg Bögner erneut in den Vorstand dieses höchsten Kulturgremiums der SPD gewählt worden.Unter dem Vorsitz von Bundestagsvizepräsident Dr. h.c. Wolfgang Thierse gehören neben Bögner dem Vorstand an: Prof. Dr. Julian Nida-Rümelin, Ordinaris für polit. Theorie und Philosophie an der Universität München, Monika Griefhahn, MdB, die neuernannte Staatsrätin für Kultur im Senat der Stadt Bremen, Carmen Emigholz, Brigitte Lange, kulturpolitische Sprecherin des Berliner Abgeordnetenhauses, Dr. Burkhard Jellonnek, Leiter der Landeszentrale für politische Bildung Saarland, Olaf Zimmermann, Geschäftsführer des Deutschen Kulturrats sowie als zweiter Vertreter aus NRW, Prof. Dr. Oliver Scheytt, Präsident der Kulturpolitischen Gesellschaft und Moderator der Kulturhauptstadt Europa 2010 im Ruhrgebiet.

Das Kulturforum der Sozialdemokratie mit Sitz in Berlin und seinen 35 Regionalen Kulturforen erfährt zunehmend eine deutliche Aufwertung und hat, initiiert vom Parteivorsitzenden Kurt Beck, einen Leitantrag zur Kulturpolitik für den nächsten Parteitag erarbeitet, der unterstreicht, dass Kulturpolitik für die Sozialdemokratie von großer Bedeutung ist.

Einladung zum Kulturmontag am 11. Juni

 

“Kölns Kultur nicht ins Gerede, sondern ins Gespräch bringen” ist das Ziel des Kulturforums Köln e.V. Wir laden ein zu unserem nächsten

Kölner Kulturmontag
am 11. Juni 2007, 20 Uhr
Stadtgarten, Venloer Str. 40, 50672 Köln
Eintritt frei!

Thema:
Medienforum und Cologne Conference:
Nicht nur neu, sondern auch besser?

Im Vorfeld des medienforum.nrw diskutieren über die Medienstadt Köln: 
Dr. Martina Richter
, Direktorin Cologne Conference, Jörg Frank, Fraktionsgeschäftsführer der Ratsfraktion Bündnis 90/ Die Grünen, und 
Hans-Georg Bögner
, Kultur- und Medienpolitischer Sprecher des SPD-Ratsfraktion, Moderation: Edgar Franzmann, Chefredakteur koeln.de

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und interessante Gespräche.

 

Elfi Scho-Antwerpes, Vorsitzende des Kulturforums Köln e.V.

Einladung zum Kulturmontag

für die erste Spielzeit 2007/08 am Schauspiel Köln

Montag, 14. Mai, 20.15 Uhr,
studiobühne, Universitätsstr. 16:
Karin Beier präsentiert ihre Pläne

Einladung zum Kulturmontag: Chance Heumarkt

 

„Kölns Kultur nicht ins Gerede, sondern ins Gespräch bringen“ ist das Ziel des Kulturforums Köln. In Kooperation mit dem BDA (Bund Deutscher Architekten) laden wir ein zu unserem nächsten

Kölner Kulturmontag am 22. Januar 2007,
19.30 Uhr, im Domforum, 

Domkloster 3, 50667 Köln

Chance Heumarkt
Die Wiedergewinnung des Kölner Aktionsraumes


Der Heumarkt in Köln ist der traditionelle, zentrale öffentliche Aktionsraum der Stadt. Zur Zeit, platzt er aus den Nähten, wie jeder Besucher von Großveranstaltungen wie Fußball- Weltmeisterschaft, Karnevalsanfang oder Weihnachtsmarkt bezeugen kann. Denn: über 60% der traditionellen Fläche des Heumarktes sind dem Autoverkehr gewidmet. Lediglich die nördliche Hälfte hat in den letzten Jahren eine Verbesserung erfahren und wird als Aktionsraum benutzt.

Es ist an der Zeit, nochmals über die Wiedergewinnung der Gesamtfläche nachzudenken.

Diese Fläche, die in der 2000 jährigen Geschichte der Stadt immer als zentraler Markt und bürgerlicher Raum par excellence zur Verfügung stand, kann wieder gewonnen werden, wenn eine Alternative für die Verkehrsführung gefunden wird; gleichzeitig müsste der Platzraum wieder baulich eingefasst und geschlossen werden. So könnte nicht nur der alte Neumarkt wieder entstehen; es ergäben sich auch positive Konsequenzen für den Straßenraum entlang der Ost-West-Achse.

Über diesen Vorschlag wird in einer gemeinsamen Abendveranstaltung des BDA (Bund Deutscher Architekten) und des Kulturforums Köln e.V. im Expertenkreis und mit interessierten Bürgern gesprochen. Der angedachte neue Masterplan der Stadt bietet Anlass für die Realisierung.

Teilnehmer:
Dr. Renate KEYMER, Stadtkonservatorin
Bernd STREITBERGER, Beigeordneter der Stadt Köln, Dezernent für Stadtentwicklung, Planen und Bauen
Ben VAN BERKEL, UN Studio, Rotterdam
Prof. Hartmut TOPP, Verkehrsplaner, Kaiserslautern
Prof. Erwin H. ZANDER, Architekt BDA, Haus der Architektur Köln
Prof. Juan Pablo MOLESTINA, Architekt BDA, Köln

Moderation:
Jürgen KEIMER, Journalist, Köln

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und einen interessanten Abend.

Elfi Scho-Antwerpes (Vorsitzende)

Edgar Franzmann (stv. Vorsitzender)